• Ruth Shirlee Wiebe

Zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit - Tag VI

Aktualisiert: 21. Juli

Dinge, die uns versprochen wurden, werden nicht eingehalten. Es wird "A" gesagt, aber "B" gemacht. Hinter unserem Rücken werden faule Deals ausgehandelt. Wir wissen schon lange, dass wir hier nur mit nicht ganz geraden Geschäften durchkommen, aber das haut den stärksten Mann um: Unser Wohnraum ist nicht mehr sicher, wir werden falscher Vermutungen bezichtigt... So langsam, wissen wir keinen Ausweg mehr, was unseren Unmut schürt und wir fragen uns, wie und wann wir uns wehren können.


Und jetzt, jetzt sind wir bereit, unser Schicksal in die Hand zu nehmen. Der Schrei nach Gerechtigkeit ist groß. Auch in dieser Welt hören wir es immer lauter: Wir durften heute für "Dios Te Ve" (dios-te-ve.org) unseren Sponsorenlauf laufen. Dabei wurden insgesamt ca. vier Kilometer zurückgelegt und währenddessen viele witzige Stationen passiert: So mussten alle durch Wasserbäder robben, über Hindernisse klettern und über die Wasserrutsche ins Ziel gleiten. Gerade weil es so heiß war, sind wir sehr dankbar, dass nichts weiter schlimmes passiert ist. Weil wir wissen, dass das Geld in Peru so dringend für gute Bildung benötigt wird, beten wir, dass GOTT den Menschen vor Ort begegnet. Durch das Geld und unsere Liebe.