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Der Fluch des Manitus. - Tag 6

Aktualisiert: 15. Aug. 2019

Es sieht nicht so aus als könnten wir den Fluch des Manitus noch aufhalten. Die Situation wird immer schlimmer. Immer merkwürdigere Dinge geschehen: fast alle Mitarbeiter spielen verrückt, aus den Duschen kommt Schaum, das Essen guckt uns mit großen Augen an, selbst die Musik spielt verrückt. Wir müssen jemanden finden der uns mit dem großen Manitu versöhnt. Aber wer könnte das sein?


Die einzige Lösung, die uns bleibt ist, dass sich ein Schuldiger für uns opfern muss. Daher losen wir nach dem Willen Manitus ein mögliches Opfer aus jeder Gruppe aus. Von jedem Stamm trifft es einen männlichen Mitarbeiter, der an den Marterpfahl gebunden wird.


Bei einem Geländespiel müssen wir möglichst viel Gold sammeln, um bei den darauffolgenden Versteigerungen unseren Mitarbeiter zu befreien. Doch einer bleibt übrig, dieser muss am Abend geopfert werden.


Als der Schamane zu dem entscheidenen Stoß ansetzt, wirft sich der Oberhäuptling dazwischen und opfert sich somit stellvertretend für die Schuld, die die Stämme auf sich geladen haben.


In der Abendveranstaltung wird das Thema aufgegriffen: was bedeutet Freiheit und was muss ich tun, um gerettet zu werden? Wir haben alle schon einmal Schuld auf uns geladen, aber Jesus hat sein Leben dafür gegeben und sich für deine und meine Schuld geopfert.